Description

Das Farben del’ Textilfasern auf mechanischen Apparaten hat erst in den letzten Jahren einen machtigen Aufschwung genommen. Die erst en Leistungen dieses neuen Farberei zweiges, del’ um das Jahr 1880 bekannt zu werden begann, waren freilich nicht geeignet, den Konsumenten Zutrauen zur Verwendung del’ in Apparaten gefarbten Waren einzufiofien, und besonders die schlechten Resultate beim Farben ge wickelter Materialien entmutigten auch jene, welche sich gerne die Vorteile del’ neuen Arbeitsweise zunutze gemacht hatten. Die Lage hat sich seitdem abel’ vollstandig zu Gunsten del’ Apparatefarberei geandert. Diesel’ Umschwung wurde durch das griindliche Studium del’ Anforderungen, die zur Er reichung eines gut en Resultates zu erfiillen sind, hervorgerufen: Die l;Iaschinen wurden verbessert, die Farbenindustrie forderte die Entwicklung sehr durch die Lieferung del’ geeigneten Farbstoffe, man hat schliefilich auch die Eigenart des Farbens auf Apparaten erkannt und wesentlich sich bescheiden gelernt, llichts Unmogliches zu verlangen. So traten die Vorziige del’ auf Apparaten gefarbten Textilmaterialien immer mehr zu Tage, und heute gibt es wohl kaum noch einen grofieren Fabrikbetrieb, der jene, wenn sie sich iiberhaupt in seiner Fabrikation verwenden lassen, nicht auch schon aufgenommen und sich dadurch nicht die Vorteile, die diese neue Art des Farbens den Konsumenten bietet, zugewendet hatte. Die Entwicklung der Apparatefarberei ist abel’ durchaus noch nicht abgeschlossen, um so weniger, als sie mit der der Farbenindustrie gleichen Schritt halten mufi und jeden Tag Vorwort. Erster Teil. Die Apparate.- A. Packsysteme.- I. Apparate mit paralleler Flottenstrahlung.- 1. Apparate fr loses Material.- a) Apparate mit kreisender Flotte: berguapparate.- Die Kommunikation zwischen Flottenkammer und Flottensammelraum wird besorgt.- 1. durch ein Rohr innerhalb des Materialbehlters.- 2. durch ein Rohr auerhalb des Materialbehlters.- Apparate fr Spinnbnderwickel.- 3. durch einen Ringraum um den Materialraum.- b) Apparate mit hin- und hergehender Flotte.- 2. Apparate fr gewickeltes Material.- II. Apparate mit divergierender oder konvergierender Flottenstrahlung.- 1. Apparate fr loses Material.- a) Apparate mit divergierender Flottenstrahlung.- b) Apparate mit konvergierender Flottenstrhlung.- c) Apparate mit abwechselnd di- und konvergierender Flottenstrahlung.- 2. Apparate fr gewickeltes Material, besonders aufgebumte Ketten.- B. Aufstecksysteme.- 1. Apparate fr lose Wickel.- 2. Apparate fr harte Wickel.- a) Apparate fr Cops und Kreuzspulen.- b) Apparate fr Cops und Ketten.- C. Schaumfrberei.- D. Verschiedene Apparate fr Spinnbnder.- Zweiter Teil. Die Ausfhrung der Apparatefrberei.- 1. Aufstecksystem und Packsystem.- 2. Das zu frbende Material.- 3. Die Spindeln fr Pack- und Aufstecksysteme.- fr Packsysteme.- fr Aufstecksysteme.- 4. Das Packen.- 5. Das Wasser fr die Apparatefrberei.- 6. Das Frben und Bleichen.- A. Baumwolle.- 1. Das Bleichen.- 2. Die direkten Baumwollfarbstoffe.- 3. Die Schwefelfarbstoffe.- 4. Die basischen Farbstoffe.- 5. Die Beizenfarbstoffe. Trkischrot.- 6. Indigo.- 7. Die Entwicklungsfarbstoffe. Paranitranilin, Anilinschwarz, Indanthren, Flavanthren etc..- B. Jute.- C. Wolle.- 7. Das Vortrocknen und das Trocknen.- 8. Kalkulation. – Die Vor- und Nachteile des Frbens der Textilmaterialien in den verschiedenen Spinnzustnden.- Namenregister.

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