Description
Dieser Band der Reihe Fachwissen Technische Akustik behandelt die Anwendungsbereiche, Bauformen und Wirkprinzipien von Industrieschalldmpfern. Im Mittelpunkt stehen Absorptionsschalldmpfer, Resonatorschalldmpfer (Typ /4, Helmholtz), Drosselschalldmpfer und Ausblaseschalldmpfer. Berechnungsverfahren zur Dmpfung, zum Strmungsrauschen und zu den Druckverlusten werden angegeben. Dabei werden insbesondere Absorptionsschalldmpfer vom Typ Kulissenschalldmpfer und Rohrschalldmpfer ohne und mit Kern betrachtet. Berechnete Dmpfungsspektren werden Mess- und Erfahrungswerten gegenbergestellt. Abschlieend werden genormte Labor- und Feldmessverfahren an Schalldmpfern erlutert, wobei Messungen im Einsatzfall groer Industrieschalldmpfer besondere Beachtung finden. Univ.-Prof. Dr.-Ing. Gerhard Mller studierte Bauingenieurwesen an der TU Mnchen, wo er 1989 promovierte und 1993 im Fach Technische Mechanik habilitierte. Von 1992 bis 2004 arbeitete er in einem groen Ingenieurbro, neun davon als Geschftsfhrer, welches sich mit smtlichen Fragestellungen des Schall- und Schwingungsschutzes und der Luftreinhaltung befasst. Im Zeitraum 2009/10 war er Vorsitzender des Fakulttentages fr Bauingenieurwesen und Geodsie sowie des Dachverbandes der Fakulttentage der Ingenieurwissenschaften und der Informatik 4ING e.V.. Seit 2010 ist er geschftsfhrender Vizeprsident der TU Mnchen fr Studium und Lehre. Prof. Mller ist Prsident der European Association for Structural Dynamics (EASD). Professor Dr.-Ing. Michael Mser promovierte 1983 ber eine Theorie zur Luftschalldmmung zweischaliger Konstruktionen. Seine Habilitation zur “Analyse und Synthese akustischer Spektren” erschien 1988 als Fachbuch beim Springer-Verlag. Von 1994 bis 2010 war er Direktor des vormals von Prof. L. Cremer und anschlieend von Prof. M. Heckl geleiteten heutigen Instituts fr Strmungsmechanik und Technische Akustik der TU Berlin. Auf dem Gebiet der Technischen Akustik gilt Prof. Mser weltweit als ausgewiesener Experte. Die Deutsche Gesellschaft fr Akustik hat ihn fr sein Lebenswerk mit der Helmholtz-Medaille ausgezeichnet.




